Förderdiagnostik beim Schriftspracherwerb
Beiträge 6 der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben, Berlin 2007
ISBN 978-3-9809663-5-1

"Kinder haben ein Recht auf Lehrkräfte, die ihre Lese- und Schreibkompetenz erfassen können. Sie haben das Recht, dass ihre Stärken und Schwächen respektiert werden". So lautet Recht 6 der 10 Rechte des "Kindes auf Lesen und Schreiben", die von der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben aufgestellt wurden. Die Verwirklichung dieses Rechts und die Erreichung der neu eingeführten Bildungsstandards setzen gute diagnostische Kompetenzen von Lehrkräften voraus. Mit dieser Thematik befasst sich der vorliegende Band. Namhafte Autoren und Autorinnen behandeln grundlegende Aspekte von Förderdiagnostik beim Schriftspracherwerb und beschreiben verschiedene Ansätze und Arten diagnostischer Verfahren, die geeignet sind, pädagogische Angebote und Vorgehensweisen zu optimieren. Die Spannbreite der Themen umfasst die Sprachbewusstheit, Lernbeobachtungen und Konzepte für den Schriftspracherwerb im Anfangsunterricht, Leseförderung im weiterführenden Unterricht sowie Kompetenzorientierung als Prinzip der Einschätzung und Förderung orthografischer Leistungen. Dieser Band soll dazu beitragen, das Konzept der Förderdiagnostik anstelle der vielfach üblichen Selektionsdiagnostik vorzustellen, förderdiagnostische Möglichkeiten im Schriftspracherwerb aufzeigen, und dazu anleiten, in pädagogisch verantwortlicher Weise unter Verzicht auf normierte Testverfahren eigene diagnostische Beobachtungs- und Vergleichsverfahren einzusetzen.
Der Band ist zum Preis von 15,00 EUR zuzügl. 1,50 EUR Versandkosten zu beziehen. Bestellungen ausschließlich per mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
