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Immer mehr Schüler und Schülerinnen in Deutschland kommen aus Familien, die einen Migrationshintergrund haben. In Studien wie IGLU und PISA zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich häufig zur Gruppe der Leseschwachen gehören. Liegt das an der Zwei(Mehr)sprachigkeit? Oder an den ungünstigen sozialen Verhältnissen, aus denen diese Kinder und Jugendlichen stammen? Ist Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit eine Hürde beim Schriftspracherwerb? Oder eine Chance, die wir bisher nicht nutzen?
Das ist Thema einer Fachtagung, welche die Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben zusammen mit der Universität Bayreuth (mit Frau Prof. Dr. Sabine Hornberg) veranstaltet.
Zwei Fragen stehen bei dieser Tagung im Mittelpunkt:
- Welche neuen Erkenntnisse bieten uns Wissenschaft und empirische Forschung zu diesem Thema?
- Was sind Beispiele für gute Praxis?
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