Zehn Rechte der Kinder auf Lesen und Schreiben


Erstens Kinder haben das Recht
schon vor der Schule Büchern und Schriftsprache zu begegnen.
Sie haben das Recht, ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend lesen und schreiben zu lernen.

Zweitens Kinder haben in allen Fächern ein Recht
auf einen Unterricht, der sie dazu motiviert und befähigt,
zunehmend anspruchsvollere schriftsprachliche Herausforderungen bewältigen können.

Drittens Kinder haben ein Recht auf Zugang zu vielen verschiedenartigen Büchern, Schriften und anderen Medien in ihrem Klassenraum, ihrer Schule und in öffentlichen Büchereien

Viertens Kinder haben das Recht auf Zugang zu allen Medien und technischen
Geräten, mit denen Lesen und Schreiben gelernt und ausgeübt werden kann.

Fünftens Kinder haben das Recht auf gut ausgebildete Lehrkräfte, die ihre
Qualifikation durch professionelle Fortbildung sichern und weiter entwickeln.

Sechstens Kinder haben ein Recht auf Lehrkräfte, die ihre Lese- und Schreibfähigkeit
erfassen und beurteilen können. Sie haben das Recht, dass ihre Stärken und Schwächen respektiert werden. Sie müssen befähigt werden, Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen.

Siebtens Kinder mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben das Recht
 auf zusätzlichen, fördernden Unterricht durch besonders qualifizierte Lehrkräfte.

Achtens Kinder haben das Recht auf einen Unterricht im Lesen und Schreiben,
der die Fähigkeiten in ihrer gesprochenen Muttersprache einschließt.

Neuntens Kinder haben das Recht auf Unterstützung im Lesen und Schreiben,
wobei sich Eltern und öffentliche Institutionen verantwortlich beteiligen sollen.

Zehntens Kinder haben ein Recht auf Lernorte, die ihnen optimale Lernmöglichkeiten bieten.

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